Es war einmal - Der Zaybacher Carneval Verein (ZCV)

Ein Forschungsbericht von Uwe Trier
Vorsicht! Mundart!

ZCV 1 Entstehung des ZCV

Alte Herren Fußballer sind mit ca. 15 Paaren, 30 Karten, auf die Sitzung des CKV gegangen. Frau Eisenack hat immer die Karten besorgt damit die Gruppe in einem Block gesessen hat. Auf einmal einmal konnten die Karten nicht mehr im Block gekauft werden sondern nur noch 6 Stück. Worauf Frau Eisenack meinte da müsse Sie jetzt 5 mal kommen um insgesamt 30 Karten zu bekommen und bat darum die Karten auf einmal zu bekommen um zusammen zu sitzen. Dies wurde abgelehnt. Also wurde von der Gruppe beschlossen nicht hinzugehen. Das war im Jahr 1988. Die Gruppe hat hin und her diskutiert, also haben sie beschlossen auf gar keine Sitzung 19888 zu gehen. „Im Laufe des Jahres wurde ein Jahersabschluss beim Dominik in Essenheim gefeiert, da hat uns de Schwiegersohn vom Martin Karlheinz mit einemm große Gelenkbus hingefahren und es wurde erneut diskutiert wegen Fastnacht. Da hat der Werner  Dietz gesagt: „Ei des mache mir ganz eefach. Mir gehen bei de Manfred ( Manfred Dietz, bekannt als Ossi, insBäckergässje) enunner, unn mache en Maskeball und wer en Vortrag hat der kann en halde.“

So war das an diesem Tag ausgemacht!

2 Daach oder 3 Daach späder is de Schnurz ( Martin Karlheinz Platzwart der Bezirkssportanlage Mainz Bretzenheim) gekumme un hat gesacht , nää mir mache e richtisch Sitzung, mit Komitee und allem drum und draa. Der (Schnurz) war Feier und Flamm gewesen. Der hat dann der Dieter ( Dahlheimer) agerufe. De Dieter hat dann de Kommiteedisch gebaut,fer 3 Leit , Präsident und 2 Zeremonienmeister.  De Karlheinz hat sich da neigekniet und dann hammer rumgesucht wer da noch e bisje was machen kann, unner der AH Fussballer. (Karlheinz Martin war zu dieser Zeit schon sehr Krebskrank) Es war sein letzter Wunsch diese Sitzung durchzuführen. Er war auch der erste Präsident des noch namenlosen Zusammenschlusses. Zeremonienmeister waren Richard Baumgärtner (Ritschi) und Werner Dietz ( Mebbel). 

Magda die Ehefrau von Karlheinz hat ihm immer mal wieder Zeichen gegeben was er als nächstes sagen sollte.

 Werner erinnert sich das auf einem großen Zettel folgender Spruch stand:

„Nach dieser großen Sause machen mir 3 mal 11 Minuten Pause“. Des hat er sich so groß uffgeschribbe dass er es auch ja lesen kann. Das war der letzte große Satz von Karlheinz der allen im Gedächtnis geblieben ist. Einige Monate später verstarb Karlheinz Martin.

Wie entstand der Name ZCV - Zaybacher Carneval Verein

Die Idee stammt von Günther Draut. Da die Sitzung im Bäckergässje stattfand und in der Nähe, von der Bäckergasse bis zur Steinbiedengasse  die Zaybach floss war die Namensgebung einleuchtend. 

 

Bäckergässje

Ok die Idee eine Sitzung im Bäckergässje zu machen war da. Zuerst musst emal de Wert und die Weddin überzeucht wern , damit die bereit sinn den Tumuld mitzumachen. Wir haben ja die Kneibe komplett ausgeräumt. Da musste der Fernseh oben weg ( wäre über dem Komitteetisch gewesen und hätte die Gesichter der 3 Komitäter halb verdeckt) Der Kommiteetisch wurde maßgeschneidert für diesen Platz gebaut . In die Ecke nach dem Tresen war der Platz für die Hauskapelle vorgesehen. Auch als die Binding einen neuen Tresen mit einer Sitzecke einbauen wollte gab es von Moni widerstand. Keine Sitzecke, und den Tresen nur so lang dass die Kapelle in der Ecke Platz hat. Der Tresenbauer von Binding konnte das nicht verstehen. Platz für eine Kapelle!?

 

Die Hauskapelle

Die Kapelle bestand aus dem Hinderschied Hennes am Schlagzeug und Ingrid Baumgärtner an der Ziehharmonika ( Quetschkomod). Diese erste Kapelle spielt nur Narrhallamarsch und Tusch sowie selbst umgedichtete Lieder. Einige Zeit später stieß Helmut Geibel als Gitarrist dazu. Die Position der „Schrumm“ (Quetschkommode, Ziehharmonika) musste neu besetzt werden. Vorübergehend sprang ein Alleinunterhalter aus Budenheim , Hans Mann , ein.

Ein Hinweis auf Ersatz gab Burkhard Geibel-Emden, Wirt der „Andau“ in Mainz und auch der „Großen Freiheit“ (Scharfes Eck) in Bretzenheim. Sein Nachbar Peter Scholz würde gelegentlich bei Straßenfesten sehr gute Stimmung mit der Ziehharmonika machen. Peter Scholz kam zu Proben in den keller von Werner Posselmann und bekundete, dass es ihm Spaß machen würde. Er sei dabei. Maskiert mit Radeberger Kappe und T-Shirt sprang er für 4 Sitzungen( Jahre) ein.  Durch einen Bericht in der AZ  stellte sich heraus dass er der Cheff vom Staatsbauamt Süd war und als seinen letzten Auftrag die Kinderklinik der Uni gebaut. Bei einem gemeinsamen Fest bei Peter Scholz zeigte er freudig seine Große Orgel mit Fußpedale und spielte verschiedenen klassische Musikstücke, Mebbel war begeistert. Nach 4 Jahren sprach er Werner an: Bitte sei mir nicht böse, aber ich habe jetzt genug. Dauernd dieser Tusch, Narhallamarsch, es geht mir jetzt so auf die Nerven,  ich kann nicht mehr. Bei der letzten Sitzung war er dennoch als Gast anwesend. Also es wurde wieder ein Zieharmonikaspieler gesucht. Ein in der TSG Jugend spielendes Kind hatte davon gehört und Specki hat gesagt, nehmt doch den Opa von dem Jungen. Rolf Hessel sprang ein. Zwischenzeitlich hörte Hans Hinderschied aus altergründen aus. Als Ersatz kam ein Freund von Helmut, Horst Wann, ein Multitalent, Schlagzeug, Gitarre, Vorträge. Die Hauskapelle setzte sich bis zur letzten Sitzung wie folgt zusammen. Helmut Geibel Gitarre, Rolf Hessel Ziehharmonika, Horst Wann Schlagzeug. 

Die Moni (Werdin und Fraa von Ossi) war kein äfache Mensch und musste gut rede könne um se zu überzeuche. Mer habe es gut hiekriet, sie war hell begeistert und hat aach en riese Spaß gehabt. Dann musst mer sie überredde für de Pausenempfang. Des heist also : „Nach der Großen sause machen wir 3 mal 11 Minuten Pause“, und dann wurden die Redner und Mitwirkenden eingeladen in die Küche zu kommen. Da hat jeder e Werschtche kriet unn e Bier oder was immer. Damit war ihre Küche voll. Da hat sie jetzt nix mehr drin verloren  die Küche war uns.

Alle Stühle und Tische in vorderen Bereich der Wirtschaft wurden entfernt und durch Biertischgarnituren ersetzt. Somit wurde die Möglichkeit geschaffen bis zu 60 Personen ins Bäckergässje hineinzuquetschen.

Eine Anekdote am Rande:

Ein bekannter Bretzenheimer Sitzungsgast hatte seinen Stammplatz immer an der Theke, doch dieses Mal saß er auf der Bank direkt neben der Einmarschschneise mit dem Rücken zur Theke. Der Regisseur Dieter Dahlheimer ließ die Kapelle den Narrhallamarsch spielen und winkte dem Komitee einzulaufen. Als der Sitzungspräsident Werner Dietz ca. einen Meter in der Kneipe war, fiel besagter Gast von der Bank, jedoch so unglücklich, dass er mit dem Kopf unter die Fußleiste der Theke fiel und sich alleine nicht mehr befreien konnte. Abruch des Einmarsches alle wieder zurück. Der Gast wurde befreit und wieder auf die Bank gesetzt. Dieter gab wieder Zeichen Narrhallamarsch und Einzug des Komitees. Und bitte glauben sie es, erneut ist der Mann von der Bank gefallen. Man hat ihm wieder aufgeholfen und dieses Mal ihn aber auf die andere Seite des Tisches gesetzt damit er nicht mehr herunterfallen konnte. Da ein Reporter von der Anwesend war konnte man am nächsten Montag folgendes in der AZ lesen: Die Sitzung war so hervorragend und eine super Stimmung, das hat die Leute von den Bänken gehauen.

 

Die Sache mit der Sitzung hat sich dann von Jahr zu Jahr hochgeschaukelt und ist immer professioneller geworden. Die Vorträge sind besser geworden und auf einmal war das einen richtig runde Sitzung. Es wurden die Ü 04 Lerchen gegründet, ein Gesangschor bestehend aus 8 Mann.

Die Zaybachborzelcher bestehend aus Günter Traut und Günter Schmitt traten ebenfalls als Gesangsgruppe auf. Zum Beispiel als die Herzbuben.

 

Eine Parodiegruppe bildete sich, bestehend aus Werner Posselmann, Erwin Meyer, Dieter Dalheimer, Hans Schneider. Parodiert wurden: 

Golden Gate Quartett

 

Jakob sisters

 

Anekdote

Für die Maskierung der Jakob Sistern wurde den Männer falsche Wimpern angeklebt, auch Hansi Schneider. Als er fertig war hat er die Augen nicht mehr aufbekommen und lauthals gerufen : „ Ich bin blind, ich bin blind.“ Nicol konnte vor lauter lachen erst nach einer Weile behilflich sein und seine Blindheit heilen.

 

Boney M

 

 

Hawai

 

 

Flippers 

Eingesprungen Günther Schmitt für Werner Posselmann

 

Originalbesetzung Erwin Meyer, Werner Posselmann,, Dieter  Dalheimer

 

Umgezogen und geschminkt wurde im ersten Stock des Bäckergässchens im Schlafzimmer von Ossi und Moni. Geschminkt hat Nicole Draut, die Tochter von Günter Draut.

Anekdote, die 2.

Zur Eröffnung seinen Autohauses Maison Dörrschuck wurde zahlreiche renommierte Gäste eingeladen. Er kündigte bei seinen Gästen an dass er heute keine Kosten und Mühen gescheut hat.

„Ich präsentiere Ihnen heute im Autohaus Dörrschuck die Flippers. Bemerkenswert neben der Darbietung an sich , war die  von Dieter Dalheimer handgemachte Gitarre für Erwin

Ein Qualitätssprung wurde gemacht, als Helmut Geibel zu der Gruppe stieß, weil er mit dem Ringsport aufgehört hatte und zu den Ah-Fußballern gegangen ist. Er zeigte Intresse bei den Ü 40 Lerchen mitzusingen. Geprobt wurde damals im Keller vom Hinderschied Hennes in der Marienborner Straße.

Die singenden Torleute entstanden, Helmut Geibel (die Katze) und Werner Dietz (die Mebbel (Ursprung ist nicht bekannt schon Werners Vater hatte den Spitznamen die Mebbel))

Da hing eine Gitarre. Hennes fordert ihn auf die Gitarre zu nehmen und zu spielen. Ab diesem Zeitpunkt war Helmut der 3 Mann in der Kapelle. Ab diesem Zeitpunkt begann Helmut, Vorträge und Liedertexte zu schreiben. Bis auf wenige Lieder stammen alle Texte von Helmut.

Die Qualität und die Atmosphäre der Ah Kneipensitzung hatte sich im Ort herumgesprochen, und jeder wollte plötzlich zu der Sitzung kommen. Aber es war eine geschlossene Gesellschaft, „die Alten Herren“. Auch in der AZ wurde über die AH Sitzung geschrieben. Auch der Ortsvorsteher Wolfram Erdmann und Gattin wurden zu der Sitzung eingeladen.

Und im 11. Jahr der AH Sitzung kamen Wolfram und Wernhild, verkleidet als Prinzenpaar. Gleichzeitig gab es in Mainz auch ein Prinzenpaar. Zusammen mit den Ah Fußballern, die trotz eigener Sitzung auch auf die Jakobinersitzung gingen, war das AH Prinzenpaar anwesend, als das Mainzer Prinzenpaar überraschend auf der Jakobiner Sitzung auftauchte. (Peter Krawiertz Junior, der damals beim TSG die erste Mannschaft trainierte, war Adjudant des Prinzenpaars, weswegen auch die Bretzenheimer Jakobiner besucht wurden. Denn es war klar, dass da mindestens ein Tisch mit TSG Fussballern besetzt sein würde). Der Jakobiner Sitzungspräsident begrüßte in Anwesenheit des Mainzer Prinzenpaars das AH Prinzenpaar mit dem Kommentar: Auch wir in Bretzenheim haben ein Prinzenpaar, Wernhild und Wolfram. Dann bat er beide auf die Bühne zu kommen. Das echte Prinzenpaar hat nun dem Lokalen Majestäten einen Orden gegeben. Allerding hatten Wolfram und Wernhild keine Ah Orden, deshalb habe Edith und Werner Dietz Ihre eigenen Orden auf die Bühne hochgereicht damit dem Mainzer Prinzenpaar die AH Orden übergeben werden konnten. Dies war der Beginn eine freundschaftliche Beziehung mit den Jakobinern.

 

Die AH Hymne „Blau und Weiß“ 

Text: Edith Dietz und Ingrid Baumgärtner 

Melodie: Monalisa von den Flippers

 

Die Spieler der TSG kennen kein ach und kein weh

Spielenden Fußball so lang wie es geht,

Tore die wollen wir sehn, ganz egal bei  wem

Bei allen Spielen der TSG

 

Refrain:

Denn ich hab‘ heute Nacht nur zwei Farben gesehn

Blau und weiß, blau und weiß

Und ich sah Ihre Tore, sie warn wunderschön

Blau und weiß so wunderschön

 

Der Fußball hält uns in Schwung, jedem ob alt oder jung

Unsre Fahne die bleibt blau und weiß

Wir kämpfen für den Verein, siegen ja das muss sein

Bei allen Speilen der TSG

 

Refrain:

Denn ich hab‘ heute Nacht nur zwei Farben gesehn

Blau und weiß, blau und weiß

Und ich sah Ihre Tore, sie warn wunderschön

Blau und weiß so wunderschön

 

Ein weiteres sehr beliebtes Lied war der Fußballstiefel 

Nach der Melodie: Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand,

Text: Hans Hinderschied

 

1)

Es hängt ein Fußballstiefel an der Wand,

Und der Absatz hängt gleich nebenan,

fragt ihr mich, warum ich traurig bin,

schau ich nur zum Fußballstiefel hin.

 

2)

Ich seh die Tage die er mich einst trug,

und die Schrammen die der Gegner schlug,

und so oft zum Schustertrug man ihn,

ja mein alter Stiefel ist jetzt hin.

 

Refrain:

Er war mein Freund, ich hab niemals einen andren so verehrt,

nur ich allein kenn den Wert,

Ich sprach zu ihm, wie man nur zu einem guten Freunde spricht,

seinen Platz in meinem Herz verliert er nicht.

 

3) 

Es hängt ein Fußballstiefel an der Wand,

Und der Absatz hängt gleich nebenan,

fragt ihr mich, warum ich traurig bin,

schau ich nur zum Fußballstiefel hin.

 

Einmal bei einem wichtigen Entscheidungsspiel, 

ich stand schläfrig in meinem Tor,

da weckte mich ein heftiges Kitzeln an rechten Zeh,

ich riß die Augen auf, was seh ich????

Einen wild gewordenen Stürmer mit dem Ball auf mich zurasen,

ich konnte mich gerade noch in den Schuß werfen,

so rettet mein geliebter Stiefel uns vor den drohenden Abstieg.

Er war mein bester Freund.

 

4)

Es hängt ein Fußballstiefel an der Wand,

Und der Absatz hängt gleich nebenan,

und ich denk, daß ihr nun alle wißt, 

daß man nie sein Fußballschuh vergisst

 

Die Mebbellänge

Bei einem Vortrag von Horst Wann über einen Ausflug nach Venedig wurde ein neues Längenmaß festgelegt: die Mebbellänge. Das ist exakt der Abstand zwischen einer Gondel und der Kaimauer in Venedig. Mit den Füßen hält Mebbel die Gondel fest und seine Fingerspitzen klammern sich an die Kaimauer

 

Fehlplanung im Bäckergässje

In einem anderen Vortrag wurde dem bekannten Bretzenheimer Kurt Ries eine Fehlplanung beim Umbau des Bäckergäschens vorgeworfen. Es wurde eine Tür zugemauert die einen Zugang zum Hof ermöglichte. Jetzt mussten alle Akteure die über den Raum der ehemaligen Kegelbahn verabschiedet wurden, oder sich heimlich umziehen mussten um mit anderer Verkleidung wieder einzulaufen, durch das Fenster in den Hof steigen, um dann über die Straße wieder vorne in die Kneipe zu gelangen. Werner Posslemann bastelte aus Holz und alten Paletten eine Art Treppen für den Durchsteig durch das Fenster.

 

Auszüge aus den Vorträgen von Helmut Geibel

Regnets dir durchs Dach in Haus

Hol Jo und Nickolaus

Denn diese beiden machen alles dicht

Nur regnen darf es nicht

 

Lied von den singenden Torleuten

über Robert Weise, Rechtsanwalt bei DFB, und Spieler bei der TSG 1. Und 2. Mannschaft. Studienkollege von Harald Stutz Präsident Mainz 05. 

Text: Helmut Geibel. Dieses Lied wurde in Anwesenheit von Robert Weise auf der Sitzung vorgetragen

 

Immer im Oktober 

da kommt der Weise Robert

wenn Versammlung ist

es ist doch alles Mist

er wär sagt er bescheiden

für wahr nicht zu beneiden

hat seinem Arzt erzählt 

was ihn schon lange quält

Ach Herr Doktor bitte schön

Du musst mal nach meim Blinddarm sehn

Hab e Bläsje uff de Schnud

A Hämorrid die jugge dut

Ach Herr Dogtor fühl mich mies

Heisse Kopp un kalde Fies

Huste, Halsweh, Hinnern wund

Annsunsten Kerngesund

 

Ein Lied über das Essen im Bäckergässje 

Gesang: Dietz/ Geibel

Text: Geibel Helmut

 

Die Moni macht e suber Esse

Wenn sie gut druff iss des is wahr

Jed anner Kneip kannst du vergesse

Un die Schnitzel wunderbar

Doch iss se grebisch und dut tobe

Gibt es nur Lebberworstdebrote

 

Zwei Römer singen

Gesang: Dietz, Geibel , 

Text: Geibel

 

Wir sind zwei uralte Römer

Von Mainz am schönen Rhein

Und sind seid hunderten Jahren 

Hier am Rhein daheim

Und senkt sich über Moguntia

Die rabenschwarze Nacht

Da wird an den Ufern des Rheines 

puschi puschi gemacht

 

Und unser Imperator

Hieß Gallius Kollmuss Horst

Der hat um abzunemme

Stets uff e Wässerche dorscht

Er wär schunn sehr viel schlanker

Gallius Horst gib acht

Hättest du mit Maria

Mehr puschi puschi gemacht.

 

Noch ein Lied über Fußball

Markus Beer kam zu TSG nach Bretzenheim und war mit Petre Krawiertz verantwortlich für den Aufschwung des TSG Fußballs.

Auch darauf textete Helmut Geibel ein Lied für die singenden Torleute.

 

De Maggus schwingt bei uns das Zepter

Als König Bär von Bretzenheim

Er schießt die Freistöß un die Elefer

Sogar die ecke schießt der rein

Dann will er schnell nach innen zischen

Den eigenen Eckball zu erwischen

Orden des ZCV

Die ersten Orden von 1989 bis 1993 

  1. Orden Idee Werner Dietz Schnur mit einem kleinen Fläschen Kümmerling
  2. Günther Draut aus Salzgebäck eine Narrenkappe
  3. 1991 ist Fastnacht wegen des Golfkrieges ausgefallen
  4. 1992 gab es Mainzelmännchen als Orden besorgt von Rolf Hessel
  5. 1993 Handgehäckelte Böbbchen von Ruth Dalheimer zum anstecken sowie eine kleine Cognac Flasche an der Schnur  mit einem Clowsböbbchen vom Autohaus Dörrschuck
  6. 1994 hat Herbert Dörschuck ausschließlich die Orden gemacht und bezahlt 11 Stück insgesamt, wie z.B ein goldenens Buch als Anhänger 

 

Die Entstehungsgeschichte eines speziellen Ordens

Anlässlich des 10- jährigen Bestehens des Vereins wurde ein Ausflug nach Partenheim durchgeführt. Die Gruppe saß in einer Straußwirtschaft im OG an einer langen Tafel.

Die Bedienung kam mit einem Tablett voller Getränke, Wein, Bier, Spezi, Limo, Cola.

Als sie in Höhe von Werner Dietz war, stolperte diese und schüttetet das gesamte Tablett Werner von hinten ins Genick.

Erschrocken sprang dieser auf riss sich seine Lederweste vom Körper und warf diese unkontrolliert in den Raum. Es klirrte und die Jacke traf ein riesiges Römerglas, das eine befreundetes Ehepaar des Wirtes dort deponiert hatten. Es war ein Geschenk anlässlich ihrer Silber-Hochzeit. Jetzt war es zerdeppert. 

Der Wirt war stinksauer, Mebbel war patschnass, und die Bedienung saß heulend in einem anderen Raum.

 

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